Um euch mal einen kleinen Eindruck über WordPress zu verschaffen, habe ich euch hier einen kleinen Artikel zusammengefasst der die wesentlichen Kern-Elemente von WordPress beschreibt und euch zeigt womit ihr es bei WordPress zu tun habt.
Fangen wir vorne an:
Was ist WordPress überhaupt?
WordPress ist ein Webblog-basiertes Content-Management-System, welches sich über die Jahre durch zahlreiche Erweiterungen und Weiterentwicklungen zu einem der beliebtesten Blog-Systeme entwickelt hat. WordPress wirkt besonders durch das einfach zu handhabende Backend besonders attraktiv auf User die zum ersten mal mit einem Content-Management-System zu tun haben. Durch das Backend von WordPress könnt ihr die gesamten Inhalte eures Blogs steuern und verwalten.
Was brauche ich um WordPress nutzen zu können?
In jedem Fall braucht ihr wenn Ihr WordPress nutzen wollt, eine verfügbare MySQL Datenbank und ausreichend Webspace der PHP unterstützt. Die Webspace-Anforderungen im Bereich Speicherplatz selbst variieren natürlich je nach größe des Projektes, da Ihr Mittels WordPress auch Dateien, Bilder und dergleichen hochladen könnt, deshalb empfehle ich euch einfach einen Webspace mit mindestens 700 MB Speicherkapazität, wenn ihr umfangreichere starten möchtet.
Wie Arbeitet WordPress?
WordPress unterteilt sämtliche Inhalte der Seite in 4 verschiedene Spalten,
- in Seiten, welche im Prinzip statische Seiten mit Editionsfunktion darstellen
- Artikel welche als Inhaltsseiten für Kategorien dienen und Separat aufgerufen werden können
- Kategorien welche als Sammelarchive für die jeweiligen Dateien dienen
- Links, welche in eine dynamische Sidebar eingebaut und verwaltet werden können.
Sämtliche gerade genannten Punkte werden über das zentrale Backend von WordPress verwaltet und bilden die Inhalte eurer Homepage.
Diese Inhalte des Webblogs können über zwei verschiedene Editoren (Standard) bearbeitet und erstellt werden, zum einen den visuellen-Editor, welcher stark an die Benutzeroberfläche von Microsofts Word erinnert, sowie einen HTML-Editor, welcher es Fortgeschrittenen ermöglicht, die Elemente des Artikels oder der Seite manuell nach zu justieren.
Welche Funktionen hat WordPress?
Sagen wir es mal so, mittlerweile hat WordPress durch zahlreiche Funktionen kaum noch Eigenschaften die es nicht kann, jedoch mit der Standardversion habt ihr erst einmal beschränkte Möglichkeiten. Zu diese Möglichkeiten gehört zum Beispiel die Benutzerverwaltung inklusive der Rechte der Benutzer, sprich ob sie Kommentare schreiben dürfen, ob diese direkt ins Netz gestellt werden können, oder erst geprüft werden sollen und vieles mehr.
Durch das letzte große WordPressupdate ( zu Version 2.7.1 ) sind jedoch einige weitere Möglichkeiten wie die Vergabe von individuellen Meta-Tags für jeden Artikel zum Beispiel hinzugekommen, welche vorher nur durch ergänzende Plugins möglich waren.
Wie nutzt man die WordPress Plugins?
Die meisten Plugins sind sehr einfach zu installieren, einfach die Erweiterung herunterladen, entpacken und per FTP-Server hochladen in das Verzeichnis „wp-content/plugins”, anschließend loggt ihr euch in eurer Backend ein und aktiviert das Plugin.
Besonders von Vorteil ist, dass WordPress wenn es diese Plugins offiziell kennt, automatisch nach Updates sucht und euch benachrichtigt wenn eines Verfügbar ist. WordPress geht allerdings sogar noch einen Schritt weiter, bei den meisten Plugins ist es euch möglich innerhalb eures Backends direkt ein Update eures Plugins durchzuführen ohne dafür die Seite des Plugin-Erstellers aufsuchen zu müssen.
Was ist mit den Updates von WordPress?
Ebenfalls zu den Neuerungen die durch die Version 2.7.1 erstmals eingeführt wurden, ist die komplette Updatefunktion von WordPress, mittels dem Ihr die Möglichkeit habt eure veraltete Version von WordPress wie ein Plugin direkt innerhalb des Backends zu updaten, was euch als Blog-Admin natürlich einiges an Komfort bietet.
Welche Plugins sollte ich installieren?
Auch dies ist eine Frage des Geschmacks, bzw. des Verwendungszwecks, solltet Ihr eine Seite aufbauen wollen die gut im Netz zu finden ist, dann solltet Ihr auf die folgenden Tools ein Auge werfen:
- All in One SEO Pack (regelt einige wichtige SEO-Eigenschaften)
- Google XML Sitemaps (Erstellt für euch automatisch XML-Sitemaps)
- o42-clean-umlauts (Ändert umlaute in Datei & Artikelnamen von ö in oe usw.)
Ebenfalls wenn ihr mehr Kontrolle über euren Blog haben möchtet empfehle ich euch diese Plugins:
- Search Everything (ermöglicht dem User eine bessere Suchfunktion)
- WP-Sticky (Lässt euch Artikel in Kategorien dauerhaft oben festsetzen)
- My Category Order (Lässt euch Kategorien in eine beliebige Reihenfolge anordnen)




